Japanische traditionelle Maltechnik

 

Ich habe "Nihonga" (Japanische Malerei) an der Kunstuniversität in Japan studiert und dadurch eine eigene Vorstellung über diese Maltechnik entwickelt. Dieses Wort ist in der Meiji-Zeit entstanden. 

 

Mit der Schaffung des Begriffes "Nihonga" zur Bezeichnung der traditionellen japanischen Malerei

wollten sich die japanischen traditionellen Künstler vor europäischen Einflüssen schützen. Gegenwärtig gibt es zusätzlich zu den traditionellen "Nihonga"-künstlern zwei Arten von Künstlern, die sich von den "Nihonga"-künstlern der Meiji-Zeit unterscheiden, sich aber ebenfalls "Nihonga"-künstler nennen.

Es gibt Künstler, die Acrylfarben benutzen und solche die keine japanischen Motive malen. "Nihonga" kann also nicht so einfach definiert werden. Ich persönlich möchte das Wort "Nihonga" nicht benutzen, da es zu wenig spezifisch ist.

 

Die japanische Maltechnik hat eine lange Geschichte und verwendet sehr bezaubernde Materialien wie  zum Beispiel "Iwaenogu"(Mineralpigment), "Shin-iwaenogu"(Glaspigment), "Gofun"(weiße Farbe aus der Schale von Muscheln), Tusche, Leim, Blattgold, Blattsilber, Japanpapier, Seide, usw.

 

Dieser Kurs eignet sich für dich, wenn du genug Motivation und Ausdauer besitzt, um vom Erstellen der Materialien bis zum fertigen Werk alle Schritte selbst zu machen. Diese traditionelle Maltechnik ist nicht einfach und die Materialien sind nicht günstig. Jedoch lernst du einen Stil kennen, der außerhalb Japans bisher unbekannt ist und wirst dein Wissen über Japan und seine Kunstkultur vertiefen. Wenn du also Interesse an japanischer Maltechnik und Kunstgeschichte hast, dann komm in diesen Kurs!

"Woman's Choice" Hiroko UEBA